Freitag, 6. April 2012

2011: Nur drei neue "eingetragene Partnerschaften" in Vorarlberg

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Nach 12 Eintragungen im Jahre 2010 nur mehr drei neue Eintragungen.

Das Eingetragene Partnerschaft-Gesetz – EPG eröffnet gleichgeschlechtlichen Paaren seit dem 1.1.2010 die Möglichkeit einer Eintragung ihrer Partnerschaft bei den Bezirksverwaltungsbehörden.

Mit der Begründung einer solchen Partnerschaft gehen gleichgeschlechtliche Paare eine Lebensgemeinschaft auf Dauer mit gegenseitigen Rechten und Pflichten ein. Voraussetzungen dafür sind, dass zwei Personen gleichen Geschlechts volljährig und geschäftsfähig sind, keine aufrechte Ehe oder keine aufrechte eingetragene Partnerschaft besteht und keine Verwandtschaft in gerader oder seitlicher Linie besteht.In weiterer Folge regelt das EPG auch die Auflösung eingetragener Partnerschaften durch eine gerichtliche Auflösungsentscheidung.

 Im Jahr 2011 haben insgesamt 433 gleichgeschlechtliche Paare ihre Partnerschaft bei der dafür zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde eintragen lassen. Gegenüber 2010 (705 Paare), dem Jahr, in dem erstmalig in Österreich die gesetzliche Möglichkeit dafür geschaffen wurde, ist das ein Rückgang von 38,6%. Einzig das Bundesland Kärnten verzeichnete 2011 um 17,6% mehr eingetragene Partnerschaften als 2010. Wie die Ergebnisse von Statistik Austria weiter zeigen, überwiegen dabei österreichweit männliche Paare (59,8% aller Partnerschaften) in der Altersgruppe zwischen 30 und 50 Jahren (59,1%). Nach dem Familienstand waren sowohl die männlichen (88,4%) also auch die weiblichen (79,9%) Partner mit großer Mehrheit ledig.

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