Donnerstag, 3. Mai 2012

Bildungsfernland Vorarlberg: Vom schiefen Turm zur schiefen Optik

Eine gefährliche Verdrängungsneurose: Silvia Benzer (FPÖ) und Katharina Wiesflecker (Grüne) nehmen Schullandesrat ins Visier.

„Die ÖVP blockiert die Gemeinsame Schule und hält damit ein System aufrecht, das die Bildungs- und Zukunftschancen unserer Kinder schmälert“, so Wiesflecker. „Gleichzeitig verweigert sie sich dem Leistungsvergleich. Das ist nicht mehr und nicht weniger als eine Bankrotterklärung des Landesrats.“

„Das Problem unserer Schule ist, dass sie den gesellschaftlichen Anforderungen schon lange nicht mehr gerecht wird und daher im internationalen Vergleich laufend an Terrain verliert“, hält die grüne Bildungssprecherin fest. „Dass wir in allen Vergleichen – Lesen, Mathematik, Naturwissenschaft – bei dem PISA-Vergleich noch weiter zurückfallen, ist für die ÖVP unangenehm, daher will sie das ausblenden.“

Wiesflecker verweist auf die Zahlen: „Zwischen 2000 und 2009 sind die österreichischen 15-Jährigen im Vergleich der 34 OECD-Staaten in Mathematik von Platz 11 auf Platz 18, bei der Lesefähigkeit von 10 auf 31 und in Naturwissenschaften von 8 auf 24 zurückgefallen. Und Vorarlberg hat 2009 noch schlechter abgeschnitten. Davon will Stemer nun plötzlich nichts mehr wissen.“

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