Donnerstag, 8. Februar 2018

[ #eVorarlbergensia ] Seelenkonskription: Walser Wehrbauern aus Damüls wehruntauglich

Schlacht bei Frastanz 1499
Eine kleine Kultur- und Bildgeschichte der Hausnummern liefert einen historisierenden und fotografischen Blick auf ein scheinbares Alltagsobjekt, das jedoch bei seiner Einführung so heftig umstritten war wie heute die digitale Erfassung der Bürger und veranlasst auch einen Blick auf Vorarlberg zu werfen.

Vorarlberg. In Vorarlberg wurde wie in Tirol und dem restlichen Vorderösterreich die Hausnummerierung 1767 durch Maria Theresia angeordnet und 1785 auch eingeführt. Ziel war auch hier die Konskription von Soldaten. Lange Zeit gelang es nämlich den Ständen, sich mit Geld der Stellung von Rekruten zu entziehen, bis Maria Theresia 1771 mit der so genannten "Konskription" die Anwerbung durch eine Aushebung ergänzen ließ. Jeder Wehrbezirk musste eine Anzahl wehrfähiger junge Männer stellen. Dazu wurden alle Männer zwischen 21 und 40 Jahren erfasst. Damit war mit der Seelenkonskription auch die Grundlage für die Hausnummerierung getan.
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