Donnerstag, 16. Februar 2017

[ #eVorarlbergensia ] Neozoen in Vorarlberg – Neuankömmlinge im Tierreich

300 Arten gelten in Österreich als etablierte Neozoen - umgangsprachlich "integrierte Migranten".

Die Tierwelt hat sich im Laufe der Erdgeschichte immer wieder verändert, und es ist Teil der Evolution, dass Tiere neue Lebensräume besiedeln. Allerdings hat der Mensch diese Prozesse so beschleunigt, dass biologische Invasionen heute weit reichende ökologische und wirtschaftliche Folgen haben. Manche neuen Arten wurden absichtlich zur Nutzung eingeführt (zB Bisamratte, Regenbogenforelle), andere sind ungewollt entkommen und verwildert (zB Waschbär, Nutria), wurden unabsichtlich verschleppt (zB Wandermuschel, Körbchenmuschel, Wollhandkrabbe) oder konnten vom Menschen neu geschaffene Ausbreitungswege nutzen (zB Schwebgarnele).

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[ #eVorarlbergensia ] Dominante Ortsbäume in Vorarlberg

Naturdenkmal: Die alte Linde neben der kleinen Kirche “Mariahilf” in Maria Ebene bei Frastanz
© Landesbildstelle
Als ein Baum, der bis zu tausend Jahre alt werden kann, hat so manche Dorflinde viele Generationen überlebt.

Eine Untersuchung über dominante Ortsbäume in Vorarlberg (Sonderdruck aus MONTFORT, 58. Jg. 2006 H. 2/3) von Helmut Tiefenthaler spannt thematisch den Bogen von der mythischen Beziehung zu Bäumen über die Baumsymbolik bis hin zu den Zeugen der Ortsgeschichte. Es wird ein Einblick über die verschiedenen dominanten Ortsbäume in Vorarlberg und deren Verbreitung gegeben. Behandelt wird sowohl die Linde als Baum der Gemeinschaft und andere heimische Laub- und Nadelbäume als auch die in der neueren Zeit eingeführten Parkbäume.

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Dienstag, 14. Februar 2017

[ #eVorarlbergensia ] Zum Vorarlberger Funkenbrauchtum

Der Vorarlberger Funkenbrauch wurde 2010 in die UNESCO-Liste Immaterielles Kulturerbe in Österreich (nationales Kulturgut) aufgenommen.

Der Funken ist ein Feuerbrauch, der heute noch im schwäbisch-alemannischen Raum (Vorarlberg, Liechtenstein, Schweiz, Schwarzwald, Allgäu, Oberschwaben sowie im Tiroler Oberland und Vinschgau), aber auch in Ostfrankreich und bis in die Gegend von Aachen verbreitet ist. Jedes Jahr am Funkensonntag, manchmal aus Publikumsgründen auch am Samstag davor, werden die Funken abgebrannt.

Mit Funkensonntag bezeichnet man den ersten Sonntag nach Aschermittwoch, also den ersten Fastensonntag.Der Funken ist meist ein Strohhaufen oder aufgeschichteter Holzturm, der nach Einbruch der Abenddämmerung unter den Augen der Dorfbevölkerung angezündet. Die größten Funken können eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen. Im Jahr 2000 schaffte die Funkenzunft Gaissau gar mit einem 40-Meter-Turm den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.
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Montag, 6. Februar 2017

[ #eVorarlbergensia ] "Hohenemser" Nibelungenlied-Handschriften sind UNESCO-Welterbe

Handschrift C
Drei Ausgaben des Nibelungenliedes haben den UNESCO-Welterbetitel. Zwei davon wurden in Hohenems aufgefunden.

Zweimal Hohenems.  
Handschrift A, die in München verwahrt wird, entstand vermutlich im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts in einem unbekannten Schreibzentrum im alpenländischen Raum. Charakteristisch für sie sind die roten Initialen und Überschriften. Die Geschichte der Handschrift liegt noch völlig im Dunkeln. Sie wurde 1779 in Hohenems gefunden - knapp 25 Jahre, nachdem an gleicher Stelle die Handschrift C aufgetaucht war. 1810 erwarb die Münchner Hof- und Staatsbibliothek den uralten Codex.

10 Mio. € kostete 2001 der Erwerb der "Handschrift C" des Nibelungenliedes, eines der wichtigsten Zeugnisse mittelalterlicher Dichtung. Die mit Landesmitteln Baden-Württembergs erworbene Handschrift fand unter der Signatur "Codex Donaueschingen 63" eine neue Heimat in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe. Um auch der breiten Öffentlichkeit einen Zugang zu ermöglichen, wurde die Handschrift vollständig digitalisiert und ist auf der Web-Site der Badischen Landes-Bibliothek digitalisiert aufrufbar. Die Strophen 1-11 liegen auch gesprochen als mp3 vor.
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Samstag, 4. Februar 2017

[ #eVorarlbergensia ] Leo Haffner: Martin Thurnher – ein Leben für den Konservativismus

Martin Thurnher wurde am 7. September 1844 als Kind einer Arbeiterfamilie bäuerlicher Herkunft in einem Haus an der Schmelzhütterstraße in Dornbirn geboren. 

Er starb am 2. Jänner 1922 in seiner Heimatstadt. 37 Jahre lang gehörte er dem Vorarlberger Landtag an, 27 Jahre dem Reichsrat und 27 Jahre der Dornbirner Gemeindevertretung. Als langjähriges Mitglied des Landtages, des Landesausschusses und als Stellvertreter des Landeshauptmannes zählte er zu den einflußreichsten Landespolitikern in den letzten Jahrzehnten der Monarchie.
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Montag, 30. Januar 2017

[ #eVorarlbergensia ] Der lange Arm des NS-Gauleiters Hofer in die Vorarlberger Politik


Der lange Arm des Gauleiters. "Elmar Grabherr ist eine Schlüsselfigur für die verzögerte Entwicklung einer offenen Gesellschaft inVorarlberg nach 1945", sagt der Historiker und langjährige Leiter der Literaturabteilung im ORF-Landesstudio, Leo Haffner, und begründet damit seine intensive Beschäftigung mit dem "besessenen Vorarlberger" (Haffner) in den letzten Jahren.

Auslöser für seine Arbeit waren private Briefe des ehemaligen Vorarlberger Landesamtsdirektors aus der Kriegszeit, die seine antidemokratische, antisemitische und rassistische Gesinnung belegen: Da beschwört Grabherr im Februar 1942 "die durchaus günstige Entwicklung zum Endsieg", zeigt sich von "der jüngsten Rede des Führers außerordentlich beeindruckt" (November 1942), findet es "auch nicht mehr als recht, dass endlich auch mit den Juden abgefahren wird, die mit Ariern verheiratet sind", auch wenn "es dabei im Einzelfall harte Szenen geben musste" (April 1943), hofft, "die Vorsehung beschütze unseren Führer und unsere Waffen, um mit dieser Satansbrut (gemeint sind die Kriegsgegner) endlich fertig zu werden" (Dezember 1943) und zeigt sich noch Ende 1944 "gläubigen Vertrauens in den Sieg, da die Führung über allen Zweifel erhaben ist".

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[Mittelpunkt  #Vorarlberg ]

[ #eVorarlbergensia ] Bodenseefelchen als ostdeutsches Wappentier

Das ostdeutsche Städtchen "Zarrentin am Schaalsee", eine Kleinstadt im Landkreis Ludwigslust im Westen Mecklenburg-Vorpommerns hat die wohl bekannteste Fischart des Bodensees - die Große Maräne (Felchen) - im Wappen. 

Da muss es doch mit dem Teufel zugehen? Und wirklich, die Legende dort berichtet ...
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