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Donnerstag, 10. August 2023

[ #eVorarlbergensia ] Vorarlberger Fische: Der Nase (Chondrostoma nasus) droht das Aussterben

 


Die in Vorarlberg einst häufige Fischart Chondrostoma nasus steht hier vor dem Aussterben. 

Noch vor ein paar Jahrzehnten war die Nase eine der dominierenden Fischarten in unseren Flüssen. Zu den angestammten Lebensräumen gehörte auch der Alpenrhein. Heute ist die Nase eine Rarität und steht in unmittelbarer Gefahr in Vorarlberg auszusterben.
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Sonntag, 4. Juni 2023

[ #eVorarlbergensia ] Briefe von Franz Michael Felder online

Ein Briefblog in "Echtzeit": 715 Briefe taggleich nach 146 Jahren.

Das Vorarlberger Landesarchiv stellte in Zusammenarbeit mit dem Franz Michael Felder-Verein bis 2015 nach und nach insgesamt 714 Briefe online, die der Bregenzerwälder Schriftsteller und Sozialreformer Franz Michael Felder selbst schrieb oder empfing.
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Donnerstag, 1. Juni 2023

[ #eVorarlbergensia ] Rote Liste Vorarlberg: Schmetterlinge

Die Schmetterlings-Vielfalt ist in Vorarlberg gefährdet. Wenn wir nichts tun, stehen wir selber wohl alsbald auch auf dieser Liste.

Über 2500 Schmetterlingsarten gibt es in Vorarlberg. Die Hälfte davon ist aktuell in ihrem Bestand gefährdet, wie eine aktualisierte Rote Liste der „inatura“ zeigt. Johannes Rüdisser vom Institut für Ökologie leitete das Monitoring der Schmetterlinge. 

Das Land Vorarlberg ist das einzige Bundesland Österreichs, das die Erstellung von Roten Listen in seinem Naturschutzgesetz verankert hat. Das heißt: Wir haben gesetzlich verankert wichtige Alarmsysteme, die uns direkt eine Rückmeldung geben, welche Arten in Vorarlberg vom Aussterben bedroht sind. Um dem Artensterben entgegenzuwirken, brauchen wir weitreichenden Klima-, Umwelt- und Naturschutz und vor allem auch eine Veränderung unseres Verhaltens: Bodenversiegelung, intensive Landwirtschaft, klimatische Veränderung etc. zerstören Lebensräume. Die Klimakatastrophe betrifft nicht nur uns Menschen, sondern auch die Pflanzen und Tiere in unserer Umgebung. Sie alle unterliegen einem hohen Anpassungsdruck. 

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Dienstag, 30. Mai 2023

[ #eVorarlbergensia ] Vorarlberg zensiert "Der Prozeß (1948)" schon vor der Aufführung


Über das Fortdauern des klerikalen und nazistischen Antisemitismus auch im wiedererstandenen Vorarlberg

In Vorarlbergs Verwaltung hatten sich auch nach dem Wiedererstehen eines demokratischen Österreichs und eines selbständigen Vorarlbergs Haltungen und Personen etabliert. die der Ideologie des III.Reiches und seinem Antisemitismus auch nachtröglich nicht widerstehen wollten. Man stelle sich vor: Noch vor Fertigstellung des Filmes "Der Prozeß - Im Namen der Menschlichkeit" sprach die Vorarlberger Landesregierung Anfang 1948 ein Aufführungsverbot aus. Das führte im Februar 1948 zu einer parlamentarische Anfrage von sozialistischen Abgeordneten (Abg. Reismann u. Gen. Betr. Erlässe gegen die Aufführung eines noch in Vorbereitung stehenden Filmes „Der Prozeß“, Stenographische Protokolle des Nationalrates, 18.2.1948) an den Innenminister Helmer.
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Donnerstag, 25. Mai 2023

[ #Natur+Umwelt ] Vorarlberger Plenterwaldfibel

Ein Plenterwald ist ein im Plenterbetrieb bewirtschafteter Hochwald. Er ist ein sich stetig verjüngender Dauerwald, in dem Bäume aller Dimensionen kleinstflächig bis einzelstammweise vermischt sind. 

Im Plenterbetrieb werden einzelne Bäume gefällt und so ein permanenter Hochwald geschaffen. Trotz des vermeintlich urwaldähnlichen Charakters ist der Plenterwald ein bewirtschafteter Forst.

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Dienstag, 23. Mai 2023

[ #eVorarlbergensia ] Freier Zugang zum österreichischen Bodensee: Kein bissiger Hund!

 

© UMG Umweltbüro Grabher | Marktstraße 18d, A-6850 Dornbirn 

Der freie Zugang zum Bodensee in Vorarlberg ist eine Besonderheit und alles andere als selbstverständlich. 

Das österreichische Wasserrechtsgesetz regelt zwar die Benutzung öffentlicher Gewässer – und erlaubt eine unbeschränkte Nutzungsfreiheit – jedoch regelt es nicht den Zugang zu diesen Gewässern. Freie Seezugänge werden immer seltener. Die Seeufer Österreichs sind zunehmend mit Villen, Hotels und Zweitwohnsitzen zugebaut und erlauben nur den Besitzern und zahlenden Gästen den Zutritt zum Wasser.

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Dienstag, 16. Mai 2023

[ #eVorarlbergensia ] Gerste: Das Montafon als Mutationswerkstätte der Natur


"Eine solche Mutationswerkstätte der Natur für die Gerste ist das hinterste Montavonertal, namentlich die Gegend um Gaschurn und Parthenen am hintersten Talausgang, wo die zahlreichen Alpenübergänge beginnen."

Im alpinen Raum ist Gerste ein häufiges Anbauprodukt gewesen: Die Gerste hat zwar keine geringeren Wärmeansprüche als beispielweise der Roggen, sie steigt jedoch bis in den höchsten Anbaulagen, weil sie die Wachstumszeit verkürzen kann durch den starken Blühimpuls der dazu führt, dass die Blüte bereits während des Ährenschiebens stattfindet. Das wichtigste während der Bronze- und Eisenzeit hier angebaute Getreide war eben die Gerste. Archäologische Funde in Graubünden erlaubten es die Gerste auch als mehrzeilige Spelzgerste zu identifizieren.
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Sonntag, 7. Mai 2023

[ #eVorarlbergensia ] Arge Alp: Almatlas


Eine  Publikation über die Almen im gesamten Alpenraum.




Inmitten der Alpenbergwelt befinden sich zahlreiche Almen bzw. Alpen, die nicht nur beliebte Ausflugziege für Wandergäste sind, sondern auch eine besondere Rolle für die Umwelt sowie Energie- und Landwirtschaft spielen. Zahlreiche Publikationen zum Thema wurden bereits veröffentlicht, allerdings erfassen diese zumeist nur einzelne Hütten beziehungsweise sind auf ein gewisses Gebiet beschränkt.
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Samstag, 6. Mai 2023

[ #eVorarlbergensia ] Der 3. November 1918 und Vorarlberg

 

Bildquelle: Von Jules Courvoisier - Vorarlberger Landesarchiv, Vorarlberg Archiv, Katalog Nr.VA01055, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2875161

In vielen Vorarlberger Familien blieb der 3. November 1918 für zwei Generationen ein Erinnerungsort, der mit Demütigung, Zorn und Verlust verbunden war. Verstärkt wurde das durch eine immer wiederkehrende zeitliche Verdichtung auf das Totengedenken an Allerheiligen, Allerseelen und am Seelensonntag, der 1918 auf den 3. November fiel, und heute noch als „Kriegersonntag“ begangen wird. 

Auch Vorarlberg war erschöpft, die Lage trostlos. 

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Donnerstag, 4. Mai 2023

[ #eVorarlbergensia ] Eislaufen in Vorarlberg: Kein Ritt über den Bodensee

Der Konstanzer Hafen bei der "Seegfrörne" 1830 - Bild von Wendelin Moosbrugger (1760–1830) aus Rehmen in Au (Bregenzerwald)


"Es war wie ein Ritt über den Bodensee" ist auch als Redensart erhalten und meint, es sei ein gefährliches Handeln gewesen, dessen Gefährlichkeit erst im Nachhinein bewusst wurde.

Eislaufen gehört neben Ski- und Snowboard fahren zu den beliebtesten Wintersportarten in Österreich. Rund eine Million Menschen nutzen die zahlreichen Eislaufplätze für dieses Wintersportvergnügen. Eislaufen gehört zu den Sportarten, die vor allem das Herz-Kreislaufsystem stärken. Kinder und ältere Menschen trainieren dabei auch ihre Koordination.
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Freitag, 9. September 2022

[ #mittelpunkt Vorarlberg ] Vorarlberger regionale und traditionelle Kost

 


Regional - Saisonal - Traditionell.

Immer mehr Menschen entdecken die Lust am Selbermachen und an einer bewussten Ernährung mit regionalen, saisonalen Lebensmitteln. Hier finden Sie ausgewählte Rezepte aus dem Kurs- und Broschürenangebot der Seminarbäuerinnen.
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Dienstag, 6. September 2022

[ #mittelpunkt Vorarlberg ] Vorarlberg auf der Mercator Europakarte

 

British Library - Online Gallery: Teil von Vorarlberg:
The Tyrol and part of Lombardy, f.28

Die British Library hat in ihrer Reihe "Turning the Page" Mercators Europakarte von 1554 digitalisiert online gestellt. 

Das fast 100seitige Werk zeigt auch eine Karte "Tyrolis" in der Teile Vorarlbergs dargestellt sind: Vom Arlberg übers Klostertal nach Bludenz bis Feldkirch und das Montafon mit dem "Illfluß".
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Donnerstag, 1. September 2022

[ #eVorarlbergensia ] Praktisch, aber anstößig - Skihasen in Skihosen

 

In den 1930er Jahren standen im Vorarlberger Landesschulrat die Skihosen von Mädchen  zur Diskussion.

Dürfen die Mädchen aus den Schulen der Berggemeinden ausnahmsweise Hosen tragen? Frauen in Hosen galten lange Zeit als Tabubruch, ja als "erotische Sensation". Sie brachten vermeintlich Männer in Wallung und angeblich auch deren Frauen in Rage. 
In Wirklichkeit ging es nicht um "Maskulierung" der Frauen oder um die Emanzipation der Frauen, es ging um die religiös verbrämte Vorrangstellung des Mannes.
Schon auf ihren Berg- und Wintertouren trugen auch die ersten Bergsteigerfrauen Vorarlbergs Breecheshosen und Wickelgamaschen und im Rucksack hatten sie einen Rock mit um sich rechtzeitig umzukleiden. Denn es wäre undenkbar und unanständig gewesen, in Hosen ins Dorf zurück zu kommen.
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Mittwoch, 31. August 2022

[ #mittelpunkt Dornbirn ] Inatura - Die Erlebnis-Naturschau in Dornbirn

 


Die Inatura ist ein einzigartiges Museumskonzept, das Besucher interaktiv an spannende Themen heranführt und Forschung, Naturwissenschaft und Technik mit 4000 Ausstellungsexponaten „begreifbar“ macht und besitzt das Österreichische Museumsgütesiegel und gilt als das größte und modernste Naturmuseum im Bodenseeraum.

Die Inatura ging im Jahr 2003 aus der ehemaligen Vorarlberger Naturschau hervor und wurde auf einem ehemaligen Werksgelände (Rüsch-Werke) inmitten des neuen Dornbirner Stadtparks eingerichtet. Die Rüsch-Werke, in deren Areal die inatura und der Stadtgarten situiert sind, waren ein wichtiger Turbinenbaubetrieb in der Österreich-Ungarischen Monarchie, die führende Maschinenfabrik in Vorarlberg.
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Freitag, 26. August 2022

[ #eVorarlbergensia ] Vorarlberger Käsknöpfle oder Vorarlberger Kässpätzle?


Käsespätzle sind ein vegetarisches Gericht aus den Gebieten Allgäu, Schwaben, der Schweiz und Vorarlberg. 

Kässpätzle sind wohl das bekannteste Spätzlegericht. Besondere Tradition hat es in Schwaben, im Allgäu und in Vorarlberg als Käsknöpfle. Gemeinsam ist den vielen Varianten, dass Spätzle, abgeschmälzte Zwiebeln und verschiedene Käsesorten geschichtet werden.
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Dienstag, 23. August 2022

[ #eVorarlbergensia ] Vom Rheinursprung zum Bodensee

Eine das ganze Tal in der Längsrichtung durchziehende Hauptroute.

"Zur Strukturierung jedes Wanderwegenetzes gehört die Unterscheidung von übergeordneten und lokalen Routen. Für einen Grenzraum stellen sich darüber hinaus Fragen nach dem Verlauf von grenzübergreifenden Hauptrouten.
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Montag, 8. August 2022

[ #eVorarlbergensia ] Georisikokarte Vorarlberg

Die Täler von Vorarlberg sind nicht nur beliebte Ausflugsziele zum Wandern und Klettern, sondern auch Heimat für viele Menschen.

Doch der Siedlungsraum Alpen birgt auch Bedrohungen: Felsstürze, Hangrutschungen, Muren und andere Arten von Massenbewegungen machen regelmäßig in kleinen und großen Ereignissen darauf aufmerksam, dass die Natur sich nicht vollständig vom Menschen beherrschen lässt. Sogenannte Georisiken werden immer Teil des Lebens in den Alpen sein.
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[eVorarlbergensia] sind downloadbare eTexte zu Vorarlberg. Dem Sammler und User empfehlen wir eine Sicherungskopie anzulegen (viele Online-Angebote verschwinden irgendwann wieder) und bitten die Urheberrechte dieser großzügigen Angebote zu achten!
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[ #eVorarlbergensia ] Die Wappen der Vorarlberger Gemeinden: Akt der Autonomie oder der Obrigkeit

 

Mit Jahresende 1965 führten 54 der 96 Vorarlberger Gemeinden ein Wappen. 

Der Vorarlberger Landtag verpflichtete damals durch das neue Vorarlberger Gemeindegesetz die Landesregierung, den 42 bisher "wappenresistenten" Gemeinden binnen fünf Jahren ebenfalls ein Wappen zu verleihen – ob sie wollen oder nicht. Dabei führten beispielsweise Feldkirch und Bludenz ihre Wappen seit Jahrhunderten ohne eine Berechtigung vorweisen zu können oder zu müssen. Schon vor 1918 hatten sich über 15 Vorarlberger Gemeinden ein Wappen im Siegel selbst zugelegt.

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Sonntag, 10. Juli 2022

[ #eVorarlbergensia ] Name und Landwerdung Vorarlbergs

Vorarlberg Karte 1783 © Wikimedia

Es ist ein junges Land. Der Name hat sich erst vor rund 230 Jahren verfestigt. Der Name "Vorarlberg" beginnt sich erst ab 1750 einzubürgern und symbolisiert das Zusammenwachsen der Gebiete vor dem Arlberg zu einem Land.

Die Landwerdung selber hingegen war ein langatmiger Prozess und sein Ausgang auch lange ungewiss. Schon die kirchlichen Institutionen teilten das Land in Einflußzonen von Chur, Konstanz und St.Gallen, ja gar Augsburg.

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Donnerstag, 30. Juni 2022

[ #eVorarlbergensia ] Küche der Armen: Vorarlberger Hausmannskost

 


Bettlersuppe, Hafaloab, Sure Räba, Brotsuppe, Brennsuppe, Nahna-Koscht, Stopfer und Riebel sind keine internationalen Küchenspezialitäten sondern Dokumente der unsäglichen Armut die in Vorarlberg noch bis zum II. Weltkrieg herrschte. 
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