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Mittwoch, 22. März 2023

[ #mittelpunkt Düns ] Die Getreidemühle in Düns


Die urkundliche Erstnennung stammt aus dem Jahr 1619. Paulus Tschütscher, Hubmeister in Feldkirch, gibt er sie Peter Reüz zu Thünß zu Lehen. 


Ursprünglich lebte die Bevölkerung des Dorfes von der Land- und Forstwirtschaft. Heute sind nur noch einige wenige Landwirte im Dorf. Die Bauern auch aus den umliegenden Gemeinden brachten damals ihr Getreide zum Mahlen. Bis 1948 wurde die Mühle mit dem Wasser des Weyerbachs betrieben, danach wurde auf Strombetrieb umgestellt. Der Betrieb wurde 1958 eingestellt. Das Gebäude wurde fachmännisch restauriert und erscheint im alten Glanz mit Pilastermalerei (flacher, eckiger Wandpfeiler mit Basis, Schaft und Kapitel). „Google Search“. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link und zusätzliche Infos!

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Dienstag, 9. November 2021

[ #eVorarlbergensia ] Traditionelles Wissen: Jagdberger Heumilchkäse

 

Der vordere Walgau zählt zu den alten Siedlungsgebieten Vorarlbergs. 

Der Raum Jagdberg ist das Gebiet der heutigen Gemeinden Satteins, Schlins, Röns, Schnifis, Düns und Dünserberg, welche auch zu starken Teilen durch die als Wehrbauern zugewanderten Walser besiedelt waren. Dieses politische Gebilde hatte mindestens ein halbes Jahrtausend lang die Geschicke der Region mitgeprägt. Erst durch die Modernisierung durch die Bildung neuer bayerischer Landesgerichte verlor das Gericht Jagdberg 1806 seine Funktion als Verwaltungseinheit.

Schon in den Urbaren des 14. Jahrhunderts werden die Gründe der Landesherrschaft hier fast immer neben Korn und Weizen (Scheffel) vor allem gegen Käselaibe (Wertkäse) verliehen. Seit "Urzeiten" war dort Heu das Futter in den Wintermonaten.
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