Sonntag, 14. Februar 2016

[ #eVorarlbergensia ] Vorarlbergs Beitrag zum Rot-Weiß-Rot-Buch 1946

Von Seiten der Geschichtswissenschaft wird das Rot-Weiß-Rot-Buch als nichtwissenschaftliches Werk abgelehnt, da es die Ereignisse in Österreich in den Jahren zwischen 1933 und 1945 verkürzt und selektiv darstellt. 
Das Ansinnen des damaligen Vorarlberger Landeshauptmannes Ilg mag zwar aus der Zeit heraus verständlich sein, nämlich weiteren Schaden von Vorarlberg und Österreich abzuhalten. Ein solche Projekt kehrte allerdings unter den Teppich, dass auch Vorarlberg einen erheblichen Anteil an der nationalsozialistischen Machtergreifung hatte und die eben damals handelnden Politiker auch in diese Vorgänge selber nicht unwesentlich und schuldhaft verstrickt waren. Sie waren jedenfalls nicht nur im Interesse Österreich und des Landes Vorarlberg aktiv. Es sollte auch ihr eigenes politisches Versagen und ihre Beteiligung an der Beseitigung der Demokratie vergessen gemacht werden. Schließlich war ja bereits ein prominenter Nazi Vorarlberger Landesamtsdirektor geworden
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